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An die Sense - fertig - los!

 

Dieses Kommando hörte man regelmäßig am Samstag, 5. Mai durch Alberschwende hallen. Die Landjugenden Bregenzerwald, Vorderwald und Vorarlberg organisierten gemeinsam den 5. internationalen Handmähwettbewerb im Bregenzerwald.

 

Knapp hundert Teilnehmer - von fünf bis 78 Jahre, Männer wie Frauen - sind für dieses Spektakel nach Alberschwende gereist. Darunter Sportler aus Deutschland, Schweiz, Italien, Ostösterreich und natürlich Vorarlberg. Und ja, das Mähen mit der Sense in dieser Form ist tatsächlich eine Sportart. Eine schweißtreibende noch dazu. In den Wintermonaten trainieren die Athleten mit extra angefertigten Kraftmaschinen, um jene Muskelpartien zu trainieren, die sie im Frühjahr für das Sensenmähen benötigen.

 

Bestens trainiert und mit perfekt gewetzten und gedengelten Sensen galt es Wettbewerbsflächen von 5x5, 5x7 oder 5x10 Metern in kürzester Zeit ab zu sensen.

 

Von den Kindern bis 10 Jahren, die eine Fläche von 2x1 Metern mähen durften, bis zu dem ältesten Teilnehmer in der Seniorenklasse, zeigten die Mäher wie in Rekordzeit eine Fläche möglichst sauber und schnell mit der Sense abgemäht wird. Die gemähten Flächen wurden anschließend von drei Juroren genau unter die Lupe genommen und nach Sauberkeit und Regelmäßigkeit bewertet.

 

Beim internationalen Handmähen können sich die Teilnehmer auch für den Bundeswettbewerb der Landjugend Österreich im Juli in Rotholz in Tirol qualifizieren. Von dort geht es weiter zur Europameisterschaft.

 


Ergebnisse Handmähwettbewerb

Jakob Winder aus Alberschwende setze sich gegen die starke Konkurrenz durch, und landete ganz oben auf dem Treppchen der Herren. Beste Vorarlbergerin in der Damenklasse war Anna Katharina Türtscher aus Sonntag. Sie reihte sich auf Platz sechs ein. Fabian Winder, Mathias Lenz, Manuel Metzler und Sarah Winder werden die Beiden als weitere Sensenmäher/-innen aus Vorarlberg beim Bundesentscheid unterstützen. Bis dahin wird fleißig weiter trainiert.


GAUDIBEWERB

 

Wie auch das Mähen mit der Sense, ist das Beladen einer Heinze eine jahrhundertealte Tradition in Vorarlberg. Durch die Modernisierung und das Bauen von Heulagern, ist diese Art der Grastrocknung etwas in Vergessenheit geraten.

Um diese Tradition wieder aufleben zu lassen, durften die Teilnehmer/-innen des Gaudibewerbs eine "Hoanza" mit so viel Gras wie nur möglich beladen. Die beladene Heinze musste dann vom 2er Team auf die Waage gestellt werden. Das Team mit der schwersten "Hoanza" hat gewonnen.

 


EIN GROSSES DANKE AN ALLE FLEISSIGEN HELFER/-INNEN


Ein herzliches DANKESCHÖN an alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer für's dabei sein, an alle Helfer/-innen für's fleißige und tatkräftige "mit anpacken" und ein GROSSER DANK dem Organisationsteam der Landjugenden Bregenzerwald und Vorderwald.

Nun alle ein paar Eindrücke des 5.Internationalen Handmähens 2018


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